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Die meisten Fotografien von Holzböden zeigen diese im Kontext, als Hintergrund für die Räume, die sie mitgestalten. Diese Zusammenarbeit entsprang einem anderen Instinkt: der Überzeugung, dass das Holz selbst es wert ist, zum Hauptdarsteller zu werden. Wenn man das Material einem Duo anvertraut, das seine Motive als eigenständige Kompositionen betrachtet, werden Maserung, Farbe und Oberfläche zum eigentlichen Bild.
Dies war der Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit von Hakwood mit den Amsterdamer Fotografen Scheltens & Abbenes.
Die Fotografen
Maurice Scheltens und Liesbeth Abbenes haben ihren Sitz in Amsterdam, doch ihre Arbeit und ihr Ruf sind international. Seit über zwei Jahrzehnten arbeiten sie zusammen – er als in Den Haag ausgebildeter Stillleben-Fotograf, sie als bildende Künstlerin, die an der Rietveld Academie und der Rijksakademie studiert hat. Ihr Ansehen basiert auf einer ganz besonderen Sichtweise. Anstatt ein Objekt lediglich als zu verkaufendes Produkt darzustellen, arrangieren und formen sie es so lange um, bis es als eigenständige Komposition wahrgenommen wird, wobei sie oft drei Dimensionen in ein flaches, grafisches Bild überführen. Ihre Praxis bewegt sich zwischen Auftragsarbeiten und freier Kunst: Zu ihren internationalen Kunden zählen Issey Miyake, Hermès, COS, Paco Rabanne und das niederländische Königshaus. Ihre Werke waren in Ausstellungen vom Foam Amsterdam bis zum Galliera Musée de la Mode in Paris zu sehen, und sie wurden in New York mit einem ICP Infinity Award ausgezeichnet.

Eine gemeinsame Sichtweise
Es ging hierbei nie um klassische Produktfotografie. Die Bilder, die ein Architekt oder Designer benötigt, um einen Boden zu spezifizieren – eine ehrliche Dokumentation von Farbe, Maserung und Textur – sind eine völlig andere Aufgabe. Wir wollten etwas anderes: Hakwood durch eine abstraktere, künstlerisch geprägte Linse präsentieren, und genau dafür war die Sichtweise von Scheltens & Abbenes prädestiniert.
Die Verbundenheit geht tiefer als nur der Stil. Hakwood betrachtet seine eigenen Böden mit einem offenen Geist und erweitert durch maßgeschneiderte Oberflächen ständig die Grenzen dessen, was Holz leisten kann. Dieser Glaube an endlose Möglichkeiten, gepaart mit der Sorgfalt und Aufmerksamkeit, die der Arbeit gewidmet wird, bildet die wahre gemeinsame Basis. Das Ergebnis sind Bilder, die man von einem Holzhersteller nicht erwarten würde – und genau das war die Absicht. Dass sowohl das Studio als auch die Marke aus den Niederlanden stammen, unterstreicht dieses Gefühl der Verwandtschaft zusätzlich.


Von der Werkshalle ins Designstudio
Die Zusammenarbeit begann nicht in einem Studio, sondern direkt in der Produktionsstätte von Hakwood. Bevor die ersten Fotos entstanden, besuchten Maurice und Liesbeth Hakwood für eine Führung mit Inhaber Mark Hak, um den Herstellungsprozess des Holzes hautnah zu erleben. Die Vielzahl der Arbeitsschritte und die Bandbreite der möglichen Oberflächenbehandlungen boten ihnen eine Fülle an Inspiration. Besonders das Labor zog sie in seinen Bann: ein Ort, an dem sie frei experimentieren und genau die Farben entwickeln konnten, die sie für das Fotoshooting benötigten.
„Wir versuchen immer, die Welt ein wenig anders zu betrachten. Zu sehen, wie dieses Holz mit so viel Sorgfalt hergestellt wird, hat uns sehr viel Inspiration für unsere Arbeit gegeben.“
A range of materials then traveled to their studio. Each setting was constructed deliberately, step by step, an approach captured in the process animations that accompany this piece and reveal how a finished image slowly comes together.
We were in the room to watch it happen, and what stood out was the calm and focus. The duo describe their way of working as a kind of chess game, one of them shifting an object while the other observes the image built slowly in front of the camera long before a frame is taken. In that quiet, unexpected compositions kept surfacing.
The Result
The final series gives Hakwood's floors a presence they rarely get to have. In some frames the duo pushed color combinations you would never expect to see on a floor, the kind of pairings that come from treating wood as material for a composition rather than a sample to document. The parquet tiles in particular were approached more conceptually, photographed in a way that brings the idea behind them to life.
These are images that grow on you. You keep looking, and you keep finding something new. It feels genuinely good to show our product to the world this way.




Part of Something Larger
These images are more than a single campaign. They form part of Hakwood's wider rebranding, a new visual language that will run across the brand's work in the months ahead, the forthcoming brochure included. Looking at wood differently, it turns out, is also a way of looking at the brand differently.

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